header

Unser Kindergarten - Alltag seit Beginn von CoronaCorona

Seit dem ersten Lockdown im März 2020 hat sich in unserer Einrichtung einiges verändert. Von unserem "offenen Konzept" mussten wir binnen kürzester Zeit Stammgruppen einrichten mit festem Stammpersonal und immer gleichbleibenden Kindern. Da wir eigentlich im Kindergartenbereich Funktionsräume haben, die alle thematisch spezifiziert sind, war es für uns eine große Herausforderung, diese Räume wieder in "einen" Gruppenraum zu integrieren und so zu bestücken. Auch die Einteilung der Kinder stellte sich für uns als eine Herausforderung dar, weil unsere Kinder es eigentlich gewohnt waren, im ganzen Haus mit allen Kindern spielen und lernen zu können. Verschiedene Faktoren wie z.B. Freundschaften wurden hier berücksichtigt. Das bedeutet, dass wir im Kindergartenbereich derzeit in drei festen Gruppen arbeiten. Die Krippen arbeiten wie gewohnt in zwei Gruppen. Der Turnraum wurde wieder in feste Tage aufgeteilt, wo jede Gruppe ihren Bewegungstag hat. Sich von einem "großen" Haus auf ein Gruppenzimmer zu beschränken, war nicht nur für uns als Team ein Umdenken sondern eine große Veränderung für die Kinder, die sie aber alle sehr gut mit uns umgesetzt haben. 

Unser bestehender Rahmenhygieneplan wurde natürlich auch angepasst, um die steigenden Infektionszahlen zu mindern bzw zu erreichen, dass unsere Einrichtung infektionsfrei bleibt. Hier ein paar Bespiele:  Beim Betreten der Einrichtung und beim Tätigkeitswechsel werden die Hände desinfiziert bzw gewaschen, es wird stündlich in allen Räumen gelüftet, Abstandsregeln werden vom Peronal untereinander eingehalten, sowie ganztags eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Elterngespräche werden telefonisch oder per Video-Telefonie durchgeführt. Im Alltag achten wir sehr darauf, dass sich die Kinder der einzelnen Gruppen nicht mischen bzw. auf den Toiletten nicht treffen. Somit beugen wir einer Gesamtschließung der Einrichtung bei einem postiven Fall vor.

Unsere Bring- und Abholsituiation musste sich auch insofern ändern, dass die Kinder täglich an der Türe verabschiedet werden und am Mittag auch dort nur abgeholt werden können. Natürlich haben wir uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie die Kinder die Neuerungen wohl aufnehmnen werden, was aber im Nachhinein wirklich sehr gut von allen Kindern umgesetzt wurde. Man muss wirklich sagen - die Verabschiedung von den Eltern ging deutlich schneller als vorher und es gibt seitdem auch weniger Tränen. Auch das tägliche Händewaschen beim Ankommen in den Kindergarten ist für die Kinder schon Routine und muss gar nicht mehr genannt werden. 

Die Eingewöhnungen in die Kinderkrippe bzw. dem Kindergarten finden trotz allem, aber natürlich unter besonderen Hygienebedingungen statt. 

 Wir alle haben mittlerweile gelernt, mit dem Virus und den notwendigen Maßnahmen umzugehen und diese zuverlässig umzusetzten. Ein "normaler" Alltag mit dem Virus wurde geschaffen, sodass unser pädagogischer Auftrag zu keiner Zeit darunter leiden musste. Wir sind für weitere Herausforderung bereit, freuen uns aber schon sehr darauf, wenn wir wieder in unserem "offnen" Konzept arbeiten können und den Kindern wieder unser ganzes Haus als Lern- und Spielwiese bieten können. Corona

­