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Kooperation mit anderen Einrichtungen

Als Kindergarten sind wir ein Teil eines sozialen Netzwerkes" – d.h., dass wir Bestandteil einer Vielzahl von sozialen Einrichtungen ganz unterschiedlicher Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche sind. Wir stehen mit unserer Arbeit also nicht alleine auf weiter Flur, sondern es gibt andere Institutionen, die uns in unserer Arbeit ergänzen, sie unterstützen oder weiterführen. Deshalb ist es natürlich notwendig, nicht alleine vor sich hinzuwerkeln, sondern in Kontakt miteinander zu stehen.

Am deutlichsten wird dies bei der Zusammenarbeit mit der Schule. Um den Schulkindern einen reibungslosen Übergang in den „Ernst des Lebens" zu ermöglichen, dürfen die angehenden Abc-Schützen vorab ihr neues Klassenzimmer besichtigen. Dazu dürfen sie mit den Schulbus von Zellingen(Haltestelle Rathaus) nach Retzbach (Grundschule) fahren und dort dann an einer Unterrichtsstunde teilnehmen.

Beim Besuch der Erstklässler im Kindergarten an Fasenacht verschwindet so mancher „abgeklärter" Pausenhofheld wieder stundenlang am Maltisch oder in der heißgeliebten Puppenecke. Zwischen den Lehrkräften der Grundschule und den Erzieherinnen finden Informationsgespräche statt, und einmal im Jahr besucht ein Teil des Kindergartenpersonals die Schule, um die ehemaligen Schützlinge „live" im Unterricht zu besuchen.

Im Punkt „Unsere Ziele und die pädagogischen Inhalte unserer Arbeit" haben Sie schon einiges über unsere Arbeitsweise und Methoden erfahren. Es gibt aber auch Kinder, auf deren besondere Bedürfnisse wir mit unseren Rahmenbedingungen nicht in dem Maße eingehen können, wie es eigentlich notwendig wäre. Hier erhalten wir Unterstützung durch Spezialisten von außerhalb.

Seit mehreren Jahren arbeiten wir eng mit der schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) des Leo-Weismantel-Förderzentrums Karlstadt zusammen, von deren „mobilen sonderpädagogischen Dienst" wir bis regelmäßig wöchentlich unterstützt werden. Außerdem ist es Teil unserer pädagogischen Arbeit, den Eltern, deren Kindern individuelle Schwierigkeiten haben, fachliche Hilfe von Ärzten, Logopäden, Psychologen, Ergotherapeuten und anderen Spezialisten zu vermitteln und deren Arbeit mit unseren Möglichkeiten zu unterstützen.

Dies geschieht selbstverständlich in enger Zusammenarbeit und regelmäßigem Austausch mit den Eltern. Bei entsprechender Notwendigkeit und auf Wunsch der Eltern stellen wir gegebenenfalls auch Kontakt zum Frühförderzentrum der Lebenshilfe Main-Spessart oder der Erziehungsberatungsstelle her.

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